Monat September – Oktober

Es fängt meistens damit an, dass man mit Vorliebe über fremde Angelegenheiten redet. Dann wird das Leben der Betroffenen mit spitzen Bemerkungen und verletzenden Worten kommentiert. Schließlich steigert sich das Gerede zu offenen Schmähungen und Verleumdungen. So entstehen gereizte Stimmungen, Konflikte werden geschürt, und nicht selten entfacht sich glühender Hass. Nicht nur im Buch der Sprüche ist das ein Thema.

Es gibt Menschen, deren Geschwätz wie Schwertstiche durchbohrt; aber die Zunge der Weisen schafft Heilung.“

(Sprüche 12,18)

An dieser „Krankheit“ haben die Menschen schon vor ein paar tausend Jahren gelitten und leiden heute immer noch daran: Gerede, Getratsche, Lästern, hinter dem Rücken der anderen reden. Warum tun wir uns das gegenseitig an? Vielleicht fühlen wir uns besser, wenn wir andere runtermachen können? Vielleicht erhöht es unser Ansehen bei manchen, wenn wir so beim Daherreden mitmachen? Sehr seltsam!

Eigentlich haben wir das nicht nötig. Jeder ist, wie er ist, und darf so sein. Natürlich haben wir unsere Fehler. Und die anderen haben ihre Fehler. Aber sich mit anderen zu vergleichen, ist völlig sinnlos und eine gute Methode, sich unglücklich zu machen.

Wenn uns am anderen etwas stört, muss ihm das vielleicht gesagt werden, aber direkt ihm, nicht hinter seinem Rücken fünf anderen Leuten. Ein direktes Wort braucht zwar etwas Mut. Aber es lohnt sich, sich dazu durchzuringen. Viel hängt natürlich davon ab, wie wir es dann sagen, „der Ton macht die Musik“. Und wenn wir bemerken, was uns stört, entdecken wir vielleicht nebenbei auch Dinge, die der andere ganz toll macht. Das können wir ihm ja auch einmal sagen. Vielleicht sogar zuerst das!?

O.K., ein gewisses Risiko bleibt immer, ob so ein Gespräch gelingt. Es soll ja nicht damit enden, dass der eine gewinnt und der andere verliert. Aber auch nicht mit einem faulen Kompromiss 50:50, wo beide halb zufrieden sind. Es sollte so ausgehen, dass es hinterher beiden bessergeht, win – win.

Beobachten wir uns doch einmal, wie und was wir reden!


Seid gesegnet – Euer Andreas

Herzliche Einladung zu den Gebetstreffen

Montags:18:30 Uhr Moms in Prayer in der Gemeinde oder über Zoom
Dienstag (1 x Monat)19:30 Uhr Gebet in der Gemeinde
Sonntags:09:30  bis 09:45 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

Gebetsanliegen

  • Geistliche Neuausrichtung: Dass wir als Gemeinde die aktuelle Phase der räumlichen Veränderung nutzen, um in den 3 Beziehungsebenen (Gott, untereinander, Welt) kreativ zu werden und darin zu wachsen.
  • Mut zum Wesentlichen: Dass wir als Gemeinde die Freiheit gewinnen, „heilige Kühe“ loszulassen, wenn sie uns daran hindern, die 3 Kernbeziehungen zu leben.
  • Gabenorientiertes Dienen: Dass jeder Einzelne entdeckt oder sich neu bewusst wird, was Gott in ihn hineingelegt hat und Mut findet, diese Gaben am Arbeitsplatz, in der Familie oder der Gemeinde einzusetzen.
  • Blick für das Göttliche: Dass Gott uns die Augen öffnet, das Gute und Göttliche in unseren Mitmenschen (in der Gemeinde und in der Welt) zu sehen und sie entsprechend zu ehren, zu lieben und ihnen zu dienen.
  • Versöhnung und Einheit: Dass Spannungen innerhalb der Gemeinschaft (Gemeinde, Familie,…) geklärt werden und wir bereit sind, den erste Schritt zur Versöhnung zu gehen.
  • Kraft für den Auftrag: Beten wir für neuen Mut und die Kraft des Heiligen Geist, damit wir unseren Auftrag in der Welt (Arbeitsplatz, Familie, Stadt) mit Liebe und Vollmacht ausüben können.

Gemeindeleitung unterwegs

19.08. – 08.09.Urlaub

Termine Vorschau – Erinnerung

07.11.Einführung ins kontemplative Gebet
28.11.Frauenfrühstück

Kontakt

Andreas Ernst

Telefon:+49 7221 3967279
Mobil:+49 163 4429295
Mail:reniandy@gmx.de

Bankverbindung

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Brücke zum Leben Rastatt e.V.
Gutenbergstraße 3, 76437 Rastatt
Freie christliche Gemeinde e.V.
Ortsgemeinde

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